Beratung für Pferd, Hund & Halter
CMCP
Der Sattel
Der Sattel ist wahrscheinlich das größte Problem für beide Pferd und Reiter. Die wenigsten sehen ein, dass der Sattel der Grund für mindestens 70% aller Probleme ist. Nicht nur kann der Sattel dem Reiter einen falschen Sitz erzwingen sondern auch dem Pferd eine falsche Haltung. Nun muss ein guter Reitlehrer ran, um zu sehen ob es das Pferd, der Reiter oder der Sattel ist, der dem Reitlehrer graue Haare verursacht. Der Sattel ist in den meisten Fällen die Ursache, dass der Reiter falsch sitzt und dass das Pferd nicht richtig läuft. Um dieses zu beheben muss ein Sattler sich den Sattel am Pferd angucken um zu sehen wodurch die Zusammenarbeit beeinträchtigt wird. Es ist in den meisten Fällen erst der Sattler der sich das Problem anschauen sollte. Erst danach sollte der Halter sich den Tierarzt oder Hufschmied holen.   Eigentlich sollte jeder selber den Sattel kontrollieren können. Knubbels, Ungleichmäßigkeiten, Schiefe und Kammerweite ist nicht schwerer zu kontrollieren als es ist einen Nagel in die Wand zu schlagen oder Öl am Auto zu kontrollieren. Bei meiner Arbeit märke ich, dass dem Reitlehrer leider viel zu viel Vertrauen gegeben wird was den Sattel anbelangt. Leider sind die Zeiten vorbei, wo ein Sattel auf jedes Pferd passt (wenn dies überhaupt Mal gewesen ist). Die Zuchtziele haben sich verändert und dadurch die Pferde. Die Sättel haben sich aber nicht verändert und sorgen daher für Probleme mit denen die Reitlehrer, Bereiter und Verkäufer überfordert sind, da einfach zu viel von ihnen verlangt wird.. In der Ausbildung der Reitlehrer und Bereiter ist ein kleiner Teil Sattelkunde dabei, hat mal jemand behauptet, aber leider sehr, sehr wenig. Bei der Ausbildung des Sattlers ist der Teil Pferdekunde sehr, sehr gering. Das Können und das Lesen des Sattels hat natürlich auch mit der Interesse des Beobachters zu tun und ob man sich traut etwas zu sagen. Der Lehrer verliert vielleicht einen Schüler und der Sattler einen Kunden, wenn sie ehrlich beim Bescheidsagen sind. Es hilft aber weder dem Pferd noch dem Reiter, mit falscher Bescheidenheit oder Angst vor der Wahrheit. Am Ende ist es immer das Pferd, dass den Kürzeren zieht und was für einen Sinn macht es, das Pferd zu verkaufen, wenn letztendlich die Ursache der Schwierigkeiten beim Sattel liegen. Ich habe viele Kunden die verzweifelt waren, dass ihr Pferd nicht richtig läuft und nach einer Beratung und dem Lösen der Sattelprobleme läuft alles wieder wie am Schnürchen. Einige meiner Pferdekunden waren schon, mehr oder weniger, auf dem Weg zum Schlachthof, als ich als letzte Möglichkeit angerufen wurde. Bisher habe ich fast allen auf eine oder andere Art und Weise helfen können. Das wichtigste ist meiner Meinung nach, die Offenheit  zwischen den verschiedenen Instanzen. Weder der Tierarzt noch der Osteopath oder Sattler ist ein Gott. Wenn wir zusammen arbeiten könnten und einander akzeptieren könnten, wäre der Gesundheit des Pferdes geholfen. Keiner sollte sich selber über– oder unterschätzen. Wie heißt es so schön: „Zusammen sind wir stark!“
Der Sattel ist eigentlich der Grund für die meisten Probleme, die der Reiter mit seinem Pferd hat. Das ist leider nichts ungewöhnliches und es gehört ein gutes Auge oder gutes Gefühl dazu, um einzusehen, dass es nicht das Pferd ist, dass versucht uns zu ärgern. Dies ist eher eine ganze Gruppe von ständig kommenden Problemen, die auch von Tierärzten, Reitlehrern und anderen Fachleuten übersehen werden. Ich werde sehr oft angerufen wegen eines schlecht sitzenden Sattels und bei der Untersuchung des Pferdes, sehe ich an dem Sattel und an dem Tier, welche Probleme der Reiter haben muss. Die gewöhnlichsten Problem sind: - er schlägt mit dem Kopf - er steigt - er läuft mir unterm Hintern weg - er will nicht rechts oder links gehen - ich kippe nach vorne - ich kippe nach hinten - und so weiter Alle diese Probleme haben in den meisten Fällen den Grund im Sattel. Mit der Zeit, wird sich das Pferd so zu bewegen lernen, dass es ungeeignete Muskulatur aufbaut und auch dauerhafte Schäden davon trägt. Wenn das Pferd sich dem Sattel nicht anpassen kann, wird es sich entweder beim satteln oder beim reiten wehren und eventuell sogar versuchen den Reiter auf eine oder andere Art zu entsorgen.
Beispiel 1: Bei dieser Geschichte handelt es sich um ein Pferd, dass im vorderen linken Huf lahm geworden war. Der Hufschmied wurde geholt, da das Pferd neulich neue Schuhe bekommen hatte und der Besitzer glaubte, dass der Huf vernagelt war. Der Schmied konnte aber nichts finden. Nächste Instanz war dann der Tierarzt. Auch dieser konnte nichts finden und schlug vor das ein paar Bilder sicher das Übel zeigen würde. Wegen Zeitmangel musste der Röntgentermin einige Tage aufgeschoben werden. Am Tag nach dem Besuch des Tierarztes, kam ich zum Hof um einen anderen Sattel zu polstern und bekam diese Geschichte erzählt. Aus Erfahrung fragte ich ob der Sattel in Ordnung war und bekam erzählt, dass das Pferd zwei Sättel hat und dass es unter beiden Sätteln lahmte. Die Sättel waren daher ausgeschlossen als Ursache. Es zeigte sich, dass das Pferd nur unter den Sätteln lahmte, also verharrte ich und bekam die Sättel zum kontrollieren. Beide Sättel hatten an der selben Stelle einen Knubbel so groß wie eine Weintraube und recht hart. Nachdem ich diese Knubbels weggearbeitet hatte probierte die Besitzerin den einen Sattel und die Freude war groß: das Pferd lief wieder ohne jegliche Probleme. Den Röntgentermin konnte sie stornieren.
Beispiel 2: Ich wurde zu einem Stall gerufen um ein paar Sättel aufzupolstern. Wie immer, untersuchte ich das Pferd zuerst um raus zu finden, ob der Sattel irgend welche Probleme verursacht hatte. Bei dem Test, viel mir das Pferd fast auf die Stallgasse durch die Schmerzen die ich dem Tier verursacht hatte. Durch einige anderen Druckproben, stellte ich fest, dass das Pferd einige Blockaden in der Wirbelsäule aufwies und daher äußerst empfindlich war. Die Eigentümerin erzählte mir daraufhin, dass der Tierarzt ab und zu vorbei käme um das Pferd im Rücken zu spritzen. Danach ginge das Pferd meistens für eine Weile recht gut. Auf den Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule wurde nie etwas festgestellt und daher wurden diese Probleme als kronisch diagnostisiert. Als ob das nicht genug wäre, war der Sattel außerdem auch noch eine einzige Katastrophe. Die Polsterung war ungleichmäßig, knubblig und steinhart und der Schwerpunkt lag viel zu weit hinten. Das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass ich den Sattel für dieses Pferd nicht einmal hinrichten können würde. Die Dame bekam eine Visitenkarte von dem Osteopathen mit dem ich zusammen arbeite und hoffte im Stillen, dass sie mit ihm Kontakt aufnehmen würde. Heute, über ein halbes Jahr nach meinem Besuch bei ihr, ist die Geschichte ganz anders. Sie ist bei dem Osteopathen gewesen, hat sich einen neuen Sattel gekauft, braucht den Tierarzt nicht mehr für den Rücken ihres Pferdes und sie hat wieder große Erfolge und vor allem wieder Spaß am Turnierreiten.
INFO Home Dies ist CMCP Hier nisten wir Das bieten wir Bücher Der Sattel Produkte Preise Impressum INFO Home Dies ist CMCP Hier nisten wir Das bieten wir Bücher Der Sattel Produkte Preise Impressum